D A R M H I L F E . DE
Hilfe durch die natürliche Hocksitzhaltung bei Prostata-Problemen, Blasenentzündung, Verstopfung, Hämorrhoiden, Darmkrebs, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Divertikulose, Hernien, Fibromen, sexueller Dysfunktion, Beckenorganvorfall, bei der Geburtsvorbereitung etc.
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KAPITELAUSWAHL

1. Einleitung
13. Herzinfarkt
2. Historischer Hintergrund
14. Hämorrhoiden
3. Toiletten im Altertum
15. Schwangerschaft und Geburt
4. Sieben Vorteile plus Diagramme
16. Prostataleiden
5. Appendizitis
17. Sexuelle Dysfunktion
6. Harnblaseninkontinenz
18. Sitzen vs. natürlicher Hocksitz
7. Kolitis und Morbus Crohn
19. Allgemeine Anmerkungen
8. Darmkrebs
20. Fazit
9. Verstopfung
21. Naturplattform Toilettenadapter
10. Vergiftung des Dünndarms
22. Häufig gestellte Fragen
11. Divertikulose und Hernien, Hiatushernie und Refluxösophagitis

23. Befürworter
12. Gynäkologische Störungen (wie Endometriose / Gebärmutterentfernung / Becken-organvorfall / Rektozele / Gebärmutterfibrom)
24. Schätze aus Down Under
25. Quellenangaben


Bitte beachten Sie den Warnhinweis auf
http://www.darmhilfe.de/warnhinweis.htm !


Herzinfarkt

 

Dr. Berko Sikirov ist ein israelischer Arzt, der über 20 Jahre damit verbracht hat, die Effekte von exzessiver Überbeanspruchung durch starkes Pressen aufgrund der Benutzung von Sitztoiletten zu studieren. Seine Forschungen über Hämorrhoiden und Divertikulose werden in diesem Buch an anderer Stelle besprochen.

 

Im Jahre 1990 hat er einen Artikel namens "Sind Herzkreislaufanfälle während der Darmentleerung unvermeidlich?" publiziert. Er beginnt mit einer Beschreibung des Problems:

 

Wahrscheinlich wurde jeder Arzt, der die Notfallmedizin ausübt, schon einmal mit tragischen Fällen von plötzlichem Tod auf der Toilette konfrontiert. Patienten mit akuten Herzproblemen sind besonders anfällig für exzessive Überbeanspruchung durch starkes Pressen, was mit der Darmentleerung auf einer herkömmlichen Sitztoilette einhergeht. Daher ist es auf kardiologischen Stationen üblich, Abführmittel oder Stuhlerweicher zu verabreichen, in der Hoffnung, die Belastung des Darmentleerungsvorganges auf den Patienten zu reduzieren …10

 

Der Artikel setzt sich mit einer Erklärung, wie man die durch die herkömmliche Toilette ausgelöste Überlastung des Darmes durch die Übernahme der natürlichen Hocksitzhaltung vermeiden kann, fort. In der folgenden Zusammenfassung benutzt Dr. Sikirov den Ausdruck „Valsalva Manöver“, d.h. das Herunterdrücken des Zwerchfells, während man gleichzeitig den Atem anhält.

 

Gemäß dem „American Heritage Dictionary“ erhöht dieses Manöver den Druck innerhalb der Brusthöhle und hemmt die venöse Rückkehr des Blutes zum Herzen. Ein anderer Ausdruck, der etwas tiefer verwendet wird, ist „Synkope“, was Ohnmacht bzw. Kollaps bedeutet.

 

Herz-Kreislaufanfälle während der Darmentleerung sind zu einem erheblichen Grad die Konsequenz einer (für den Menschen) unnatürlichen sitzenden Darmentleerungshaltung auf einem gewöhnlichen Toilettensitz oder einer Bettpfanne. Exzessive Überbeanspruchung durch zu hohen Preßdruck durch intensiv wiederholte Valsalva Manöver sind in der herkömmlichen Sitzposition nötig, um den Darm zu entleeren. Das Valsalva Manöver beeinträchtigt das Herz-Kreislaufsystem auf negative Weise und ist daher der auslösende Faktor von Darmentleerungssynkopen und Tod.

 

Das Herz-Kreislaufsystem eines gesunden Mannes widersteht der intensiven und wiederholten Belastung durch die Darmentleerung, während ein gefährdetes Herz-Kreislaufsystem möglicherweise versagt, was in Synkopen (Ohnmacht bzw. Kollaps) oder sogar dem Tod resultiert. Die Darmentleerung in der natürlichen Hocksitzhaltung wird mit einer verminderten Belastung in Verbindung gebracht und könnte viele dieser tragischen Fälle vermeiden. 10

 

Neben der Belastung für das Herz führt das Valsalva Manöver auch zu Beckenorganvorfall, wie in diesem Buch  in den Kapiteln über gynäkologische Funktionsstörungen, Schwangerschaft und Prostataleiden besprochen wird.

 

 

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