D A R M H I L F E . DE
Hilfe durch die natürliche Hocksitzhaltung bei Prostata-Problemen, Blasenentzündung, Verstopfung, Hämorrhoiden, Darmkrebs, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Divertikulose, Hernien, Fibromen, sexueller Dysfunktion, Beckenorganvorfall, bei der Geburtsvorbereitung etc.
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KAPITELAUSWAHL

1. Einleitung
13. Herzinfarkt
2. Historischer Hintergrund
14. Hämorrhoiden
3. Toiletten im Altertum
15. Schwangerschaft und Geburt
4. Sieben Vorteile plus Diagramme
16. Prostataleiden
5. Appendizitis
17. Sexuelle Dysfunktion
6. Harnblaseninkontinenz
18. Sitzen vs. natürlicher Hocksitz
7. Kolitis und Morbus Crohn
19. Allgemeine Anmerkungen
8. Darmkrebs
20. Fazit
9. Verstopfung
21. Naturplattform Toilettenadapter
10. Vergiftung des Dünndarms
22. Häufig gestellte Fragen
11. Divertikulose und Hernien, Hiatushernie und Refluxösophagitis

23. Befürworter
12. Gynäkologische Störungen (wie Endometriose / Gebärmutterentfernung / Becken-organvorfall / Rektozele / Gebärmutterfibrom)
24. Schätze aus Down Under
25. Quellenangaben

 

Bitte beachten Sie den Warnhinweis auf http://www.darmhilfe.de/warnhinweis.htm !

 

Gynäkologische Funktionsstörungen

 

Jedes Jahr werden mehr als 600.000 operative Gebärmutterentfernungen in den Vereinigten Staaten durchgeführt. Ungefähr ein Drittel aller amerikanischen Frauen unterziehen sich dieser Operation im Alter von 60 Jahren.

 

Diese Operationen werden durchgeführt um mit einer Anzahl von Erkrankungen wie Gebärmutterfibrom (= gutartige Geschwulst in der Gebärmutter), Endometriose, Gebärmuttervorfall und Krebs fertigzuwerden. Mehr Informationen über Gebärmutterentfernungen kann man auf der Internetseite des „National Women’s Health Information Center“ finden.

 

Laut dieser Internetseite „kennt niemand den Grund“ all dieser Erkrankungen. Aber die Tatsache, daß eine von drei Frauen ihre Gebärmutter entfernen lassen muß zeigt, daß etwas in unserer Gesellschaft grundsätzlich falsch läuft.

 

Vor dem 19. Jahrhundert waren Gebärmutterentfernungen derart selten, daß die meisten Ärzte den Standpunkt vertraten, daß es „unwahrscheinlich ist, daß man eine Gebärmutterentfernung überleben kann“.32 Der steile Anstieg von Gebärmuttererkrankungen zum Ende des 19. Jahrhunderts, begleitet von einem ähnlichen Anstieg in der Anzahl der Prostataerkrankungen33, führen zum Verdacht, daß diese beiden Trends irgendwie miteinander verbunden sind.

 

Diese Verbindung wurde deutlicher, als die Ärzte mehr über ein anderes übliches Beckenbodenproblem in Erfahrung brachten: Die Harnblaseninkontinenz. Sie fanden heraus, daß diese typischerweise durch einen Schaden am Pudendusnerv ausgelöst wird, welcher den Beckenboden mit dem Rückenmark verbindet. Dieser Schaden konnte auf eine „Überdehnungsverletzung“ zurückverfolgt werden – ausgelöst durch ein fortschreitendes Absinken des Beckenbodens.

 

Warum der Beckenboden absinkt

Der australischer Forscher Wallace Bowles hat die plausibelste Erklärung für die große Anzahl von Beckenbodenvorfällen in der westlichen Welt geliefert. (Andere Wissenschaftler, einschließlich Dr. William Welles, einem Chiropraktiker aus San Diego, stellten voneinander unabhängig dieselbe Theorie auf.)2 Sie beobachteten, daß das plötzliche Auftreten von Erkrankungen des Beckenbodens nahe dem Ende des 19. Jahrhundert mit dem Aufkommen der Sitztoiletten einherging.22

 

Weiters stellten sie fest, daß der „Porzellanthron“ ein „ergonomischer Alptraum“ ist, weil man dazu gezwungen wird, das „Valsalva Manöver“ (d.h. den Atem anhalten und unter Zuhilfenahme des Zwerchfells nach unten pressen) durchzuführen. Kein Tier benutzt diese Vorgehensweise. Der Beckenboden wurde nicht dafür ausgelegt, einer derartigen Belastung Tag für Tag standzuhalten.

 

Wie alle Primaten ist auch der Mensch von seiner körperlichen Bauweise dafür ausgelegt, zur Darmentleerung die natürliche Hocksitzhaltung zu benutzen, da diese den Darm entleert, ohne irgendeinen Druck auf den Beckenboden auszuüben. Anstatt mit den Lungen abwärts zu drücken, drückt man aufwärts mit den Oberschenkeln und zwar auf folgende Art und Weise (sehen Sie dazu auch die Diagramme auf den Seiten 20 und 21 http://www.darmhilfe.de/4siebenvorteile.htm ):

 

Der rechte Oberschenkel drückt den Inhalt des Zäkums aufwärts in den aufsteigenden Darm. Der linke Oberschenkel drückt und hebt den Sigmadarm und öffnet damit die Sigmaschleife an der Stelle, wo sie sich mit dem Enddarm verbindet. Die natürliche Hocksitzhaltung entspannt außerdem den Puborektalmuskel (das „Auslaßventil“) und erlaubt es diesem, sich vollständig zu öffnen.

 

Eine konventionelle Toilette vereitelt diesen Zweck mit ihrer „raffinierten“ Bauweise. Zu versuchen, den Darm in der herkömmlichen Sitzposition zu entleeren, ist so als ob man versucht, ein Auto zu fahren, ohne die Handbremse zu lösen. Frustriert drückt man umso stärker und überlastet damit den Beckenboden mehrmals am Tag.

 

Mit den Jahren sinkt der Beckenboden nach und nach weiter ab und dehnt damit den Pudendusnerv über seine natürlichen Belastungsgrenzen hinaus.  

 

Wie ein Schaden am Pudendusnerv eine Erkrankung hervorrufen kann 

Eine Beschädigung dieser Nerven hat schwere Konsequenzen für die Gesundheit des Beckens. Die Gebärmutter und die Eierstöcke benötigen konstante Rückmeldungen vom Gehirn, um die richtige hormonale Balance aufrechtzuerhalten. Der Pudendusnerv liefert außerdem die benötigte elektrische Energie – die „Lebensenergie“ – von denen alle zellularen Aktivitäten abhängig sind.

 

Wenn man den Beckenorganen diese Quelle der Energie und Intelligenz abschneidet, werden sie gestört und anfällig für Erkrankungen. Krebs, Endometriose und Gebärmutterfibrome können als verschiedene Formen von „Demenz“ auf zellularer Ebene betrachtet werden. 

 

Die Erkrankung Endometriose liefert außerdem eine gute Veranschaulichung wie sich Zellen verhalten, wenn sie den Kontakt mit dem Gehirn verlieren. Diese Erkrankung bewirkt, daß die Zellen, die die Gebärmutter beschichten, „abwandern“ und sich an anderen Organen anlagern – ähnlich wie bei einer Alzheimer Patientin, die vergessen hat, wo sie lebt.

 

Endometriose ist eine schmerzhafte, chronische Erkrankung, von der fünfeinhalb Millionen Frauen und Mädchen in den Vereinigten Staaten und Kanada betroffen sind – und Millionen mehr weltweit (gemäß Daten der „Endometriosis Association“).  Endometriose ist der zweihäufigste Grund für Gebärmutterentfernungen.

 

Warum Frauen anfälliger sind  

Die Beschädigung der Beckenbodenmuskeln durch Überdehnung ist die Grundursache der meisten Beckenerkrankungen und Frauen sind davon viel öfter betroffen als Männer. Ein Grund besteht darin, daß der Vaginalkanal eine „strukturelle Lücke“ aufweist, welche anfälliger für die einzigartige Belastung ist, die eine herkömmliche Sitztoilette mit sich bringt.

 

Die wiederholte Benutzung des „Valsalva Manövers“ zwingt in vielen Fällen die Gebärmutter, die Blase, den Enddarm oder den Dünndarm in diese Lücke. Diese Hernien nennt man Gebärmuttervorfall, Zystozele (Einstülpung der Harnblase in die vordere Scheidenwand, „Harnblasenvorfall“), Rektozele (Aussackung der Mastdarmvorderwand in die Scheide) und Enterozele (Darmbruch). Die Bezeichnung „Beckenorganvorfall“ deckt all diese Erkrankungen ab.

 

Rhonda Kotarinos hat den Titel eines „Master of Science“ und ist eine renommierte Physiotherapeutin, die viele Ärzte an der „Stanford Medical School“ in Techniken zur Behandlung von Beckenbodenproblemen ausgebildet hat. In einem aktuellen Lehrvortrag für die Mitglieder des „International Cystitis Network“ erläuterte sie, daß die Darmentleerung mittels dem Valsalva Manöver über einen langen Zeitraum zu Beckenorganvorfall führt. 38

 

Das Risiko eines Vorfalls ist während der Geburt sogar noch größer, da hier das Valsalva Manöver mit der maximalen Stärke ausgeführt wird. Hier wiederum sind die modernen Toiletten als Schuldige zu nennen, weil sie die Frauen von ihrer natürlichen Geburtshaltung entfremdet haben, für die sie von Natur aus bestimmt wären. Wie im Schwangerschaft- und Geburtskapitel (siehe Seite 76) verdeutlicht, öffnet nur die natürliche Hocksitzhaltung den Geburtskanal zur Gänze und macht das Valsalva Manöver damit so gut wie unnötig.

 

Das ist der Grund, warum Frauen in den Entwicklungsländern „verhältnismäßig wenig von Beckenbodenproblemen betroffen sind“ 35, während die Vereinigten Staaten jährlich mehr als 10 Milliarden US Dollar für rekonstruktive (wiederherstellende) Beckenchirurgie und 26 Milliarden US Dollar zur Behandlung von Harnblaseninkontinenz ausgeben. 36

 

Die hohe Kaiserschnittrate ist eine weitere Konsequenz der Benutzung der herkömmlichen Geburtshaltung. Denn das natürliche (vaginale) Kinderkriegen wird gefürchtet, weil es in einer unnatürlichen und gefährlichen Haltung ausgeführt wird. 31,1 Prozent der Geburten in den Vereinigten Staaten im Jahre 2006 wurden mittels Kaiserschnitt durchgeführt. 37

 

Die Ansicht der Gynäkologen  

Die meisten Gynäkologen sind sich über die Wichtigkeit der natürlichen Hocksitzhaltung für die Körperfunktionen nicht im Klaren. Sie glauben, daß das weibliche Fortpflanzungssystem anfällig für verschiedene Erkrankungen ist, weil es „schlecht konstruiert“ sei. In medizinischen Schulen wird ihnen beigebracht, daß der Beckenboden für Vierfüßer ausgelegt sei und daß er die Beckenorgane von Frauen, die auf zwei Beinen gehen, nicht tragen könne. In anderen Worten ausgedrückt, sie behaupten, daß die Natur inkompetent sei.

 

Aber ihre Theorie ignoriert die Tatsache, daß der Beckenboden während der menschlichen Geschichte  ordentlich funktioniert hat, von seltenen Ausnahmen abgesehen. Erst seit kurzer Zeit erreichen Erkrankungen wie der Beckenbodenvorfall in den modernen westlichen Ländern epidemische Ausmaße. In der Bevölkerung der Entwicklungsländer, die die natürliche Hocksitzhaltung verwenden, sind diese Erkrankungen ziemlich selten. 

 

...Afrikanische und asiatische Frauen scheinen [von Beckenbodenproblemen] kaum betroffen zu sein. 35

 

(Beckenboden)vorfälle scheinen in den Entwicklungsländern vergleichsweise unbekannt zu sein, trotz der viel größeren Anzahl von Müttern, die mehrere Schwangerschaften hatten. … 34

 

Diese Beweise haben die westlichen Ärzte verblüfft, da dies ihren Annahmen, daß der Beckenboden für Zweifüßer ungeeignet sei, widerspricht. Ihre übliche Antwort auf diesen Umstand ist die Behauptung, daß das Problem ganz einfach „unterdiagnostiziert“ sei (d.h. nicht oft genug diagnostiziert werde). Wie die Vierfüßertheorie selbst wird auch diese Behauptung ohne jegliche unterstützende Beweise vorgebracht.

 

Beispielsweise lautet die Weiterführung des letzten o.a. Zitates: “Es ist unsicher, ob es sich hier um einen wirklichen Unterschied handelt, oder ob sich Frauen in den Entwicklungsländern schlicht weniger beschweren“.

 

Aber diese Frauen müssen, nur um zu überleben, anstrengende körperliche Arbeiten verrichten. Tägliche Hausarbeiten, wie das Tragen von Wassereimern, das Bestellen der Felder und das Waschen von Kleidung per Hand. Beckenhernien würden sie praktisch zu Invaliden (Körperbehinderten) machen. 

 

Wenn sie sich nicht beschweren, dann kann das nur bedeuten, daß ihre Beckenorgane nicht durch das gewohnheitsmäßige Verwenden des Valsalva Manövers verschoben sind. Weiters könnte kein noch so großes Ausmaß an Gleichmut die vielen Symptome des Vorhandenseins von Inkontinenz verbergen, welche das andere bedeutende Zeichen einer Beckenbodendysfunktion darstellt. 

 

Ein Konflikt der Interessen  

Um auf Rektozele und andere Formen des Vorfalles zu testen, bitten Gynäkologen ihre Patienten, das Valsalva Manöver auszuführen, was dazu führt, daß der Vorfallsbereich sich nach außen wölbt. Sie sind sich darüber im Klaren, daß der exzessive Gebrauch dieses Manövers auch einen Vorfall überhaupt erst auslösen kann. Dennoch hat die kulturelle Engstirnigkeit bewirkt, daß sie diese Überbeanspruchung (durch zu hohen Preßdruck) als unausweichlich ansehen. 

 

„Unausweichliche“ Erkrankungen bedeuten einen sicheren Arbeitsplatz, also sind Gynäkologen schnell bei der Hand, wenn es darum geht die Möglichkeit zu verwerfen, daß „Frauenprobleme“ verhindert werden könnten. Gewaltige Geldsummen stehen auf dem Spiel und diese erzeugen einen offensichtlichen Interessenskonflikt.

 

Die durchschnittlichen Kosten für eine Gebärmutterentfernung bewegen sich im Bereich von 7.000 bis 16.800 US Dollar … die jährlichen Kosten für Gebärmutterentfernungen in den Vereinigten Staaten überschreiten 5 Milliarden US Dollar. 26

 

... die jährlichen Kosten für die chirurgische Behandlung eines Vorfalls im Genitalbereich haben allein in den Vereinigten Staaten die 10 Milliarden US Dollar Grenze überschritten. 36

 

Glücklicherweise haben einige wenige Gynäkologen eine etwas visionärere Ansicht. Dr. Stuart Stanton und Dr. Ajay Rane, welche auf den Seiten 30 und 31 zitiert wurden, empfehlen dringend die natürliche Hocksitzhaltung zur Aufrechterhaltung der Beckengesundheit. Andere Ärzte haben den Schaden, der von ihren Kollegen durch unnötige chirurgische Operationen angerichtet wurde, verurteilt. Richard W. Te Linde (1894-1989) war der Herausgeber des “Standard textbook on gynecological surgery”. Er wird im Frühjahr 2004 im “Whole Woman Newsletter” folgendermaßen zitiert:

 

…In der Ausübung der Gynäkologie hat man mehr als ausreichende Gelegenheiten zu beobachten, daß zahllosen Frauen zu Gebärmutterentfernungen geraten wird, obwohl dafür keine angemessenen Indikationen (= Angebrachtheit von medizinischen Maßnahmen) vorliegen…Ich bin geneigt zu glauben, daß der bedeutendste Einzelfaktor beim Vorantreiben von unnötigen Gebärmutterentfernungen in einem Wissensmangel in der gynäkologischen Krankheitslehre besteht…  

 

Ein Fallbeispiel

Dr. Akilah El


Dr. Akilah El ist eine Naturheilpraktikerin mit einem tiefen Verständnis (und persönlichen Erfahrungen) der gynäkologischen Krankheitslehre. Im Jahre 1991, als sie noch eine Studentin war, wurde ihr Gebärmutterhalskrebs und Gebärmutterfibrome diagnostiziert. Ohne die düsteren Warnungen ihres Gynäkologen zu beachten, hat sie sich selbst ohne die Anwendung von Drogen, Chirurgie oder Bestrahlungen geheilt.
 

Einen Schlüsselfaktor in ihrer Genesung stellte die Übernahme der natürlichen Hocksitzhaltung zur Darmentleerung dar. Diese verminderte den Druck auf den Beckenboden und dies erlaubte dem Pudendusnerv, sich selbst zu reparieren. Auf diese Art und Weise wurden die Beckenorgane wieder mit dem zentralen Nervensystem verbunden – der Energie und Intelligenz, die uns vor Erkrankungen schützt.

 

Dr. Akilah hat wiederholt die Effektivität dieser einfachen Veränderung des Lebensstils im Rahmen der gynäkologischen Hilfe an ihren Patienten verifizieren können. Die Resultate haben sie überzeugt, daß „98 Prozent aller Gebärmutterentfernungen sinnlos und gefährlich“ sind. Dr. Akilah hat weiters ihr Selbstheilungsprogramm auf einer Audiokassette namens „Healing Our Womb – The Cause, Cure and Prevention of Uterine Fibroids“ zusammengefaßt.

 

 

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